Der GDDR6X-Speicher der Flaggschiff-Grafikkarte GeForce RTX 3090 Ti wurde auf 1538 MHz übertaktet. So stieg die Datenübertragungsrate von 21 auf 24,6 Gb / s pro Kontakt und der Durchsatz des gesamten Speichersubsystems von 1008 auf 1181 Gb / s.
Das Experiment wurde vom Portal TweakTown durchgeführt. Ziel war es, die Möglichkeit zu testen, die neuen 16-Gigabit-Micron-Speicherchips als Teil des Flaggschiff-Beschleunigers von NVIDIA zu übertakten, sowie die Leistung der Neuheit beim Schürfen der Ethereum-Kryptowährung zu messen. Für das Experiment haben wir die Modelle ASUS GeForce RTX 3090 Ti ROG Strix LC mit Hybrid-LSS und die MSI GeForce RTX 3090 Ti Suprim X mit Luftkühlung verwendet.
Spieltests nach dem Übertakten des Speichers auf 24 Gb / s, beide Grafikkarten fielen aus. Die Stabilität der Arbeit stellte sich als große Frage heraus. Bei dieser Geschwindigkeit funktionierte der GDDR6X-Speicher jedoch stabil im Mining, stellt der Autor des Experiments fest. Gleichzeitig zeigte sich die MSI GeForce RTX 3090 Ti Suprim X am besten beim Übertakten von GDDR6X-Chips, die es schaffte, die Speicherfrequenz auf 1538 MHz anzuheben.
Mit Standardeinstellungen liegt die Effizienz der ASUS-Grafikkarte beim Mining von Ethereum bei etwa 110 Mhash/s. Das MSI-Modell hat eine etwas niedrigere Anzeige - 107 Mhash / s. Gleichzeitig kann die Leistungsaufnahme der GeForce RTX 3090 Ti ohne Optimierung und unter maximaler Last leicht 450-500 Watt erreichen.
Nach dem Übertakten des Speichers, Optimieren des Stromverbrauchs und Absenken der GPU-Frequenz von Grafikkarten hat sich das Bild deutlich verbessert. Mit der maximalen TDP-Grenze der Beschleuniger, die die MSI Afterburner-Anwendung verwenden, betrug der Stromverbrauch des MSI-Modells 340-345 W und des ASUS-Modells 360-365 W. Gleichzeitig stieg der Mining-Effizienzindex des ersteren auf 132,5–134 Mhash/s, was fast 25 % höher ist als der Referenzindex. Beim ASUS-Modell waren es 125–126 Mhash/s.
2022-04-19 13:50:39
Autor: Vitalii Babkin