Die Fujifilm X-T5 richtet sich in erster Linie an Fotografen, die den traditionellen Streetstyle der älteren X-T-Kameras bevorzugen. Dies wird durch das strenge, klassische Design der Kamera und die speziellen Einstellräder im Retro-Stil für Verschlusszeit, ISO und Belichtungskorrektur angedeutet. Aber der Schein trügt. Im Inneren der neuen Kamera befinden sich ein 40-Megapixel-APS-C-Sensor, ein X-Prozessor der fünften Generation und ein siebenstufiges Bildstabilisierungssystem, die dem professionellen Modell X-H2 entlehnt sind. Gleichzeitig ist die Kamera recht kompakt und nahe an der originalen X-T1.
Die X-T5 kann Videos in 4K mit bis zu 60 fps oder hochskalierten 6,2K mit 30 fps aufnehmen, weit entfernt von den 8K- oder 4K-Fähigkeiten der professionellen X-H2 mit 120p. Es gibt auch andere kleine Kompromisse. Beispielsweise kann der interne Speicher der Kamera nur 19 RAW-Dateien aufnehmen, was weniger ist als die 35 RAW-Dateien der X-T4 und nur ein Bruchteil des 400-Aufnahmen-Speichers der X-H2. Aber die erhöhte Akkukapazität ermöglicht der X-T5 740 Aufnahmen, das sind rund 140 Aufnahmen mehr als die X-T4 mit gleichem Akku und sogar etwas mehr als die Profi-Modelle X-H2S und X-H2. Die Leistung des elektronischen Suchers wurde mit einer höheren Vergrößerung von 0,8x und asphärischen Elementen in der Optik für eine bessere Sicht verbessert.
Die neue Kamera kostet mit 1.700 US-Dollar für ein silbernes oder schwarzes Gehäuse genauso viel wie ihr Vorgänger, die X-T4. Das neue XF 30 mm f/2.8 R LM WR Macro wird separat für 600 US-Dollar erhältlich sein. Für Fotografen, die die neue Kamera für große Hände zu klein finden, bietet Fujifilm den optionalen Griff MHG-XT5 für 130 US-Dollar an.
2022-11-02 20:36:27
Autor: Vitalii Babkin