Ford beschloss, ins Halbleitergeschäft einzusteigen. Dies liegt daran, dass sie das ganze Jahr über von Problemen mit der Versorgung mit Autochips geplagt wird, unter denen die Produktionsstätten des Unternehmens weltweit leiden. Im Rahmen dieser Arbeit hat Ford mit dem amerikanischen Chiphersteller GlobalFoundries eine strategische Vereinbarung zur Entwicklung von Chips getroffen, die letztendlich zu einer gemeinsamen Produktion solcher Produkte in den USA führen könnten.
Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung der Unternehmen hervor, die gleichzeitig keine konkreten Bedingungen und mögliche Investitionen für die Inbetriebnahme von Produktionsanlagen bekannt gab. Diese Partnerschaft zeigt jedoch einmal mehr, wie die weltweite Chipknappheit eine engere Zusammenarbeit zwischen Halbleiter- und Automobilunternehmen drängt. Es sieht so aus, als ob Ford in dieser Richtung einen Schritt weiter gegangen ist, indem es einen Teil des Chipentwicklungsprozesses übernommen hat. Das Unternehmen glaubt, dass die Entwicklung eigener Halbleiterprodukte dazu beitragen könnte, einige der Eigenschaften seiner Autos zu verbessern, darunter autonomes Fahren und Batteriesysteme.
„Wir glauben, dass wir die Leistung unserer Produkte und gleichzeitig unsere technische Unabhängigkeit wirklich verbessern können“, sagte Chuck Gray, Vice President Automotive Software and Controls bei Ford.
Die Vereinbarung mit GlobalFoundries zielt teilweise darauf ab, das Angebot an Automobilchips für Ford kurzfristig zu erhöhen. Das Unternehmen hat stärker als viele andere Autohersteller unter der Chipknappheit gelitten und möchte daher künftig gegen ähnliche Situationen auf der sicheren Seite sein. Berichten zufolge wird sich die gemeinsame Arbeit von Ford und GlobalFoundries auf die Produktion von High-End-Chips konzentrieren, die in einigen Jahren in der Automobilindustrie zum Einsatz kommen sollen.
2021-11-18 17:30:43
Autor: Vitalii Babkin