Das soziale Netzwerk Facebook hat den Bau eines riesigen Campus von Rechenzentren der nächsten Generation in Mesa (Arizona, USA) bestätigt. In der ersten Bauphase ist ein Rechenzentrum mit einer Fläche von etwa 90.000 Quadratmetern geplant, und letztendlich wird die verfügbare Fläche 278,7 Tausend Quadratmeter erreichen. Die Investitionen in das Projekt werden auf 800 Millionen US-Dollar geschätzt.
Rachel Peterson, Vizepräsidentin für Infrastruktur bei Facebook, sagte, dass die Stadt Mesa aus mehreren Gründen ausgewählt wurde: guter Zugang zu Ressourcen, die Möglichkeit, Energie aus erneuerbaren Quellen zu beziehen, wertvolle Arbeitskräfte für den Bau und die anschließende Wartung des Standorts. Es stimmt, dass Sie für die Wartung des Rechenzentrums nur etwa 100 Mitarbeiter einstellen müssen.
Anzumerken ist, dass sich die Behörden gegen den Bau des Rechenzentrums ausgesprochen haben, da es zu viel Wasser verbraucht. Und Rechenzentren verbrauchen, wie sich im Rechtsstreit mit Google herausstellte, nicht nur viel, sondern auch viel Wasser, was in Trockengebieten besonders kritisch ist.
Das soziale Netzwerk sagt jedoch, dass es drei große Initiativen zur Wassererneuerung umsetzt, die am Ende mehr sauberes Wasser produzieren werden, als der Campus benötigt. Insgesamt verfügt das Unternehmen mittlerweile über neun Projekte in diesem Bereich sowie über 62 Anbieter von Solar- und Windenergie. Und in Dänemark schickt das Unternehmen überschüssige Wärme zum Heizen.
Zusammen mit dem Campus in Arizona wird Facebook 18 Rechenzentrumsstandorte im Bau oder in Betrieb haben. Der neue Campus wird mit Microsoft-Rechenzentren koexistieren, von denen das Unternehmen sagt, dass sie umweltfreundlich sind. Dafür wurde bereits ein 200-MW-Solarkraftwerk Sun Streams 2 in Betrieb genommen, das dem Konzern in der Folge zu einer positiven Wasserbilanz verhelfen wird.
2021-08-13 17:30:55
Autor: Vitalii Babkin