Laut Jerome Pesenti, Vizepräsident für künstliche Intelligenz von Facebook/Meta, werden mehr als eine Milliarde einzelne menschliche Gesichtserkennungsvorlagen entfernt.
Facebook hat sich erst vor fünf Tagen in Meta verwandelt. Und damit der Name des neuen Unternehmens nicht mit den "Untiefen" des alten in Verbindung gebracht wird, entschied sich die Geschäftsführung, das Gesichtserkennungssystem aufzugeben. Schon zu Beginn des Einsatzes 2017 stellten normale Nutzer fest, dass das System einem „digitalen Konzentrationslager“ gleicht. Daher begann Facebook 2019, auf freiwilliger Basis Gesichter zu scannen. Und sie hat es geschafft, eine beeindruckende Datenbank aufzubauen.
Im Moment hat Facebook, müde von Rechtsstreitigkeiten, beschlossen, die Gesichtserkennung vollständig aufzugeben. Um es klarer zu machen, eine der Klagen im Bundesstaat Illinois umfasst eine Entschädigung von etwa 650 Millionen US-Dollar. Das ist viel Geld, selbst für einen Giganten wie Facebook. Jetzt bleibt nur noch eine Frage: Wird das Unternehmen die Daten seiner Nutzer wirklich löschen oder für die Zukunft behalten?
2021-11-03 06:41:13
Autor: Vitalii Babkin