Elon Musk, der Gründer und CEO von SpaceX, kündigte seine Absicht an, den Menschen im Iran Starlink Internet zur Verfügung zu stellen. Dies geschah, nachdem das US-Außenministerium die sogenannte Generallizenz ausgestellt hatte. In der Regel werden solche Genehmigungen in bestimmten Fällen erteilt, um Produkte und Dienstleistungen für einzelne Länder unter US-Sanktionen bereitzustellen.
Es ist bekannt, dass die Maßnahmen von den US-Behörden nach Beginn der Proteste im Iran ergriffen wurden, woraufhin iranische Regulierungsbehörden eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um den Zugang zu Internetdiensten einzuschränken. Laut dem Portal TeslaRati wurden WhatsApp und LinkedIn im Land bereits gesperrt, auch der Zugriff auf eine Reihe von Ressourcen ist eingeschränkt. Als Reaktion auf die Ankündigung von Musk blockierten die iranischen Behörden auch den Zugang zur Starlink-Website.
Während Starlink zuvor kein Zugang im Iran gewährt wurde, twitterte US-Außenminister Anthony Blinken, dass die US-Behörden eine spezielle allgemeine Lizenz erteilen, um „größeren Zugang zu digitaler Kommunikation“ zu ermöglichen.
Am selben Tag postete Musk eine Nachricht: „Activating Starlink …“. Wenige Tage vor Blinkens Äußerung hatte der Geschäftsmann bereits angekündigt, bei den US-Behörden die Erlaubnis einholen zu wollen, dem Iran seine Satellitenkommunikation zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig ist nicht ganz klar, wie genau geplant ist, die Bewohner des Iran mit Strlink-Terminals auszustatten – es ist unwahrscheinlich, dass die Behörden des Landes eine legale Einfuhr zulassen werden.
Zuletzt verweigerten die US-Behörden Starlink 900 Millionen US-Dollar an Regierungsgeldern für die Entwicklung von Starlink-Diensten auf der ganzen Welt. SpaceX nannte die Entscheidung „grob unfair“.
2022-09-26 07:04:08
Autor: Vitalii Babkin