Die Marke EKWB ist Flüssigkeitskühlungs-Enthusiasten bestens bekannt – das Unternehmen führt seine Geschichte bis ins Jahr 2003 zurück und bietet sowohl einzelne Komponenten als auch komplette Kühlsysteme für nahezu jede Plattform an. 2020 wurde der Geschäftsbereich EK Fluid Works gegründet, der Serversysteme und flüssigkeitsgekühlte Workstations entwickelt.
EK Fluid Works kündigte heute den X7000-RM HPC-Server der Compute-Serie für maschinelles Lernen, Renderfarmen, Wissenschaftssimulationsplattformen und mehr an. Es gibt viele solcher Lösungen auf dem Markt, aber das X7000-RM unterscheidet sich immer noch von ihnen.
Die Neuheit nutzt die Entwicklungen von EK im Bereich LSS und ermöglicht es Ihnen, bis zu sieben NVIDIA A100-Beschleuniger (PCIe 4.0 x16) nahe beieinander zu platzieren, die von einem Hostsystem auf Basis eines AMD EPYC Milan (-X)-Prozessors bedient werden. DDR4-3200 ECC-Systemspeicher kann bis zu 2 TB groß sein. Dabei beschränkte sich das Unternehmen nicht auf Single-Prozessor-Varianten auf Basis von AMD EPYC: Versionen mit einem oder zwei Intel Xeon Scalables werden in Kürze verfügbar sein, bei letzterem wird die Zahl der Beschleunigerplatinen jedoch auf fünf reduziert.
Das Serverdesign ist modular: Jeder Prozessor und Beschleuniger ist mit Markenwasserblöcken ausgestattet, die über CPC-Anschlüsse mit Auslaufschutz mit dem Verteiler verbunden sind. Das System ist von Anfang an auf vereinfachte Wartung ausgelegt – alle Komponenten, einschließlich der Pumpen, sind leicht austauschbar. Drei 360-mm-Radiatoren sind für die Wärmeabfuhr zuständig, ergänzt durch sechs 120x38-mm-Lüfter. Die gesamte LSS-Schaltung wird von einem intelligenten Controller gesteuert, der ein optimales Gleichgewicht zwischen Geräuschlosigkeit und Effizienz aufrechterhält und mögliche Ausfälle vorhersagen kann. Der Server wird von vier (3+1) Netzteilen mit einer Kapazität von jeweils 3240 W (80+ Gold) betrieben.
Alle Varianten verwenden ein 5U-Chassis. Die Installation von Hochgeschwindigkeits-Netzwerkadaptern ist zwar standardmäßig nicht vorgesehen, sodass Sie sich mit zwei integrierten 10-GbE-Ports begnügen müssen, die für die Verbindung mit einem externen Speichersystem vorgeschlagen werden. Und das kann zum Engpass werden. Im Server selbst können bis zu vier M.2 NVMe SSDs (PCIe 4.0 x4) und bis zu acht SFF SATA SSDs verbaut werden.
EK Fluid Works X7000-RM-Server der Compute-Serie können ab sofort bestellt werden. Merkwürdig ist, dass die Beschleunigeroption nicht auf die A100 beschränkt ist – es gibt auch Optionen mit NVIDIA RTX A5000/6000 und sogar GeForce RTX 3090 Gaming-Karten.Die Basiskonfiguration mit EPYC 7502P, 128 GB RAM und einer RTX 3090 kostet etwa 18,5 $ tausend
2022-08-17 19:43:45
Autor: Vitalii Babkin