DJI könnte die Welt der Luftbildfotografie neu beleben, indem es eine Drohne mit deutlich längeren Flugzeiten und zwei Kameras statt einer auf den Markt bringt. Zwei inoffizielle Quellen gaben unabhängig voneinander bekannt, dass die Flaggschiff-Drohne Mavic 3 Pro im November dieses Jahres auf den Markt kommen wird. Das Gerät soll deutlich mehr Features bieten als die Mavic 2 Pro von vor drei Jahren und die Air 2S von diesem Jahr.
DJI Consumer-Drohnen operieren durchschnittlich etwa eine halbe Stunde in der Luft, danach muss der Akku ausgetauscht oder aufgeladen werden, aber mit dem neuen Modell kann man mit 46 Flugminuten rechnen. Dabei wird die Drohne mit einer zweiten vollwertigen Kamera ausgestattet. Richtig, die Drohne bekommt eine Kombination aus einer Kamera mit Teleobjektiv und einem Modul mit Weitwinkelobjektiv.
2018 musste ich mich zwischen der Mavic 2 Pro mit 1-Zoll-Sensor und variabler Blende und der Mavic 2 Zoom mit Teleobjektiv mit einem äquivalenten Brennweitenbereich von 24-48 mm entscheiden. Die neue Mavic 3 Pro vereint das Beste aus beiden Beispielen. Das neue Modell erhält eine Kamera mit einem EGF 24 mm, variabler Blende f/2.8-11 und einem Four Thirds Standardsensor mit einer Auflösung von 20 Megapixel. Die zweite Kamera mit einem 12-Megapixel-1/2-Zoll-Sensor "dehnt" sich auf einen EGF von 160 mm mit einem Sichtfeld von 15 Grad aus. Unterstützt 5,2K-Videoaufnahmen.
Die Drohne kann wie bei den DJI Mini-Modellen direkt über das USB-C-Kabel aufgeladen werden - der Akku muss nicht mehr entfernt werden. Das Gewicht des Gerätes wird steigen, aber nicht signifikant: Das Modell Mavic 2 Pro bringt 907 g auf die Waage, die neuen Mavic 3-Modelle werden bis zu 920 g wiegen, tatsächlich wird es wieder zwei Modelle geben. Aber wenn es 2018 Pro und Zoom war, wird die Mavic 3 Pro nun angeblich eine Cine-Version hinzufügen. Sie erhält eine eingebaute SSD, die Möglichkeit zur kabelgebundenen Datenübertragung mit einer Geschwindigkeit von 1 Gb/s sowie einen aktualisierten DJI Smart Controller mit eingebautem Display. Das OcuSync-Videoübertragungssystem wird ebenfalls aktualisiert und unterstützt Flüge bis zu 15 km – gegenüber 10 km für die Mavic 2 Pro und 12 km für die Air 2S.
Die Preise für die Mavic 3 Pro beginnen laut beiden Quellen bei 1.600 US-Dollar, für das Cine-Kit müssen jedoch 1.000 US-Dollar zusätzlich bezahlt werden. Die neue Flaggschiff-Drohne von DJI wird voraussichtlich am 15. November veröffentlicht.
2021-09-24 12:42:52
Autor: Vitalii Babkin