Nach vorläufigen Daten sollen Prozessoren der nächsten Generation für Laptops die Nachfolgebezeichnung Raptor Lake-P erhalten. Eines der Exemplare dieser Serie wurde in der Userbenchmark-Datenbank gefunden. Der Chip ist auf einem als Intel RaptorLake-Px LP5 ERB bezeichneten Referenz-Motherboard verbaut – es liegt nahe anzunehmen, dass es sich um ein System mit LPDDR5-Speicher handelt.
Den Daten in der Datenbank nach zu urteilen, wurde ein 14-Kern-20-Thread-Prozessor mit einer Basistaktrate von 2,5 GHz und 4,2 GHz im Turbomodus getestet. Letztere ist vergleichbar mit der des Flaggschiffs Core i9-12900HK der Alder-Lake-P-Serie – der Userbenchmark gibt die Durchschnittszahl an, nicht die Spitzenfrequenz. Gleichzeitig liegt die Basis des Vorgängers 400 MHz niedriger.
Ob Intel die Zahl der Kerne in der mobilen Chip-Reihe erhöhen wird, ist noch nicht klar, aber in der Desktop-Reihe dürfte sich die Zahl der effektiven Kerne verdoppeln. Wichtig ist, dass der im Userbenchmark aufleuchtende Chip immer noch schneller ist als der angebliche Vorgänger, das Flaggschiff Alder Lake-P. Der Leistungsunterschied ist gering, der Release der Serienversion ist aber noch weit entfernt – die Ankündigung von Prozessoren der 13. Generation wird frühestens zur CES 2023 erwartet, die im Januar stattfinden soll.
In den letzten Jahren hat Intel einen einjährigen Zeitplan für die Veröffentlichung mobiler Chips eingehalten; Dieses Mal werden sie möglicherweise zusammen mit den für Laptops entwickelten Grafikkarten NVIDIA GeForce RTX 40 (Ada Lovelace) erscheinen.
2022-04-17 08:57:18
Autor: Vitalii Babkin