An der Umsetzung von Telematikdiensten sind Automobilhersteller schon lange beteiligt, früher mussten diese jedoch vor allem von den Anbietern von Sicherheitssystemen umgesetzt werden. Einige Unternehmen wollen Geld verdienen, indem sie verwandte Dienstleistungen anbieten. Die amerikanischen Käufer von Toyota riskieren zum Beispiel, dass sie im Laufe der Zeit für die Fernstartfunktion zahlen müssen.
The Verge stellte fest, dass Toyota für einen bestimmten Zeitraum eine Motorfernstartfunktion über den Originalschlüsselanhänger des Autos anbietet, abhängig von der Ausstattung eines bestimmten Autos. Wer sich für das Audio-Plus-Paket entscheidet, hat Anspruch auf drei Jahre kostenlose Nutzung der Schlüsselstartfunktion, mit dem Premium-Audio-Paket verlängert sich dieser Zeitraum auf zehn Jahre. Für die Berechtigung zur Nutzung einer solchen Funktion müssen Sie künftig 8 US-Dollar pro Monat zahlen oder sofort eine Vorauszahlung von 80 US-Dollar pro Jahr leisten.
Mit den Telematikdiensten Remote Control können Käufer von Toyota-Autos den Standort des Autos, den Kraftstoffstand im Tank, die Steuerung der Tür- und Kofferraumschlösser aus der Ferne bestimmen und den Motor nicht nur mit einem Standard-Schlüsselanhänger, sondern auch starten von tragbaren Geräten oder einem Smartphone oder über ein Smart-Home-System. Es stellt sich heraus, dass Käufer von Toyota-Autos für das Recht, einige der Dienstleistungen dieses Komplexes zu nutzen, nach einer bestimmten Gültigkeitsdauer der "Demoversion" des Systems bezahlen müssen. Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe wird die Motorfernstartfunktion übrigens nicht angeboten. All diese Beschränkungen wurden längst durch Sicherheitssysteme von Drittanbietern umgangen, sodass Toyotas Herangehensweise an das Thema sicherlich viele Autobesitzer verwirren wird.
2021-12-13 19:32:09
Autor: Vitalii Babkin