Angesichts des anhaltenden Mangels an fortschrittlichen Halbleiterprodukten ergreifen Hersteller die Gelegenheit und bringen Produkte auf den Markt, die auf alten Technologien basieren. So hat ASUS beispielsweise leise die Grafikkarte GeForce GT 730 auf Basis der Kepler-Architektur aus dem Jahr 2014 veröffentlicht.
Die Neuheit holte auch in einer Zeit, in der solche Grafikbeschleuniger im Einsatz waren, die Sterne nicht vom Himmel. Der Hauptzweck dieser Grafikkarte besteht jedoch darin, mehrere Monitore mit einer Auflösung von bis zu 4K (3840 × 2160 Pixel) zu unterstützen, für die sie dank der vier HDMI 1.4b-Anschlüsse mit HDCP 2.2 . gerüstet ist Unterstützung.
Die Grafikkarte ist im Single-Slot-Design ausgeführt und hat Abmessungen von 148 × 105 × 18 mm. Dadurch passt er nahtlos in jedes kompakte SFF-Computergehäuse. Wie viele andere Iterationen der GeForce GT 730 ist auch diese Version von ASUS mit einem passiven Kühlsystem zur Geräuschminimierung ausgestattet. Die GeForce GT 730 verwendet den Grafikprozessor NVIDIA GK208 (Kepler) mit 384 CUDA-Kernen, der im Frequenzbereich von 902 bis 927 MHz arbeitet. Darüber hinaus ist die Karte mit 2 GB GDDR5-Videospeicher mit 64-Bit-Busbreite und einer maximalen theoretischen Bandbreite von 40,10 GB/s ausgestattet.
Der Vorteil liegt in der geringen Leistungsaufnahme der GeForce GT 730. Zum Anschluss nutzt sie die PCIe 2.0 Schnittstelle und benötigt nur 38 W, so dass auf zusätzliche Stromanschlüsse verzichtet werden kann. ASUS empfiehlt jedoch die Verwendung eines mindestens 300-W-Netzteils mit der Karte.
Der Hersteller gab weder das Datum des Verkaufs der neuen Artikel noch den Verkaufspreis bekannt. Unter Knappheitsbedingungen werden jedoch mittlerweile sogar Modelle wie die GeForce GT 730 für mehr als 100 US-Dollar verkauft, was für eine Grafikkarte, die vor 7 Jahren tatsächlich auf den Markt kam, zu viel ist.
Es sei daran erinnert, dass NVIDIA plant, den Support für Grafikkarten der Kepler-Serie mit der Veröffentlichung des neuen GeForce R470-Treibers am 31. August einzustellen. Es stimmt, in diesem Fall sprechen wir nur davon, die Optimierung der Spieleleistung dieser Grafikkartengeneration zu stoppen. NVIDIA wird bis September 2024 weiterhin Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates für Kepler veröffentlichen.
2021-08-19 19:04:34
Autor: Vitalii Babkin