Das Wccftech-Portal teilte Leistungsdaten für die aktualisierten Grafikbeschleunigermodelle Radeon RX 6950 XT, Radeon RX 6750 XT und Radeon RX 6650 XT in mehreren synthetischen 3DMark-Tests. Daran erinnern, dass die Veröffentlichung aller drei Grafikkarten nächste Woche erwartet wird.
Laut der Quelle wurden die Tests auf einem System mit einem Ryzen 7 5800X3D durchgeführt, das mit DDR4-3600-Speicher ausgestattet war. Als Betriebssystem wurde Windows 10 verwendet, auf dem die Vorabversion des Treibers Radeon Software 22.10-220411n installiert war.
Die Karten wurden in den Benchmarks 3DMark Time Spy, Fire Strike, 11 und Port Royal getestet. In Time Spy war die Radeon RX 6950 XT mit 22.209 Punkten schneller als die GeForce RTX 3090 Ti. NVIDIAs Flaggschiff wiederum zeigte einen Score von 20.855 Punkten. Der Test wurde mit 1440p durchgeführt und die Differenz betrug 6,5 % zugunsten der AMD-Karte. Laut Wccftech war die GeForce RTX 3090 Ti selbst mit einer auf 2200 MHz übertakteten GPU und einem Speicher mit einer effektiven Frequenz von 23,5 GHz nur 1 % schneller als die Radeon RX 6950 XT. Dieser Unterschied kann jedoch durch Übertakten der AMD-Grafikkarte ausgeglichen werden.
Die Radeon RX 6750 XT war im selben Test schneller als die GeForce RTX 3070 (14.472 vs. 13.999 Punkte), während die Radeon RX 6650 XT schneller war als die GeForce RTX 3060 (12.029 vs. 9244 Punkte).
Im 3DMark Port Royal behielten NVIDIA-Grafikkarten ihre Führung. Dieser Test dient zum Testen der Leistung von Raytracing. Das Modell Radeon RX 6950 XT bot ein Leistungsniveau nahe der GeForce RTX 3080, konnte diese aber nicht einholen. Die Raytracing-Leistung der Radeon RX 6750 XT kam nahe an die GeForce RTX 2080 heran, war aber deutlich geringer als die GeForce RTX 3060 Ti. Das Radeon RX 6650 XT-Modell wiederum führte eine etwas schnellere Raytracing-Verarbeitung durch als die GeForce RTX 3050.
Wie Wccftech feststellte, hatten alle aktualisierten Radeon-Grafikkarten, die in 3DMark-Tests verwendet wurden, die von AMD deklarierten Referenzspezifikationen. Selbstverständlich präsentieren auch die Partner des Unternehmens ihre Lösungen. Abgesehen davon bieten einige von ihnen wahrscheinlich eine optionale werkseitige Übertaktung an. Vollständige Tests der aktualisierten Radeon-Grafikkarten sollten am 10. Mai erscheinen. Dann kommen die Beschleuniger in den Verkauf. Ihre empfohlenen Kosten sind noch nicht bekannt.
2022-05-04 20:56:08
Autor: Vitalii Babkin