AMD hat die Ryzen Embedded R2000 Prozessoren für eingebettete Systeme vorgestellt. Sie basieren auf der Zen+ Architektur. Die Serie umfasst vier Modelle, die über zwei oder vier Kerne verfügen.
Der Hersteller stellt fest, dass im Vergleich zum Ryzen Embedded R1000 die Leistung neuer Produkte um 81 % gestiegen ist. Die Prozessoren bieten Frequenzen von 2,1 bis 3,35 MHz, haben 2 oder 4 MB L3-Cache und 1 oder 2 MB Cache in der zweiten Ebene und haben außerdem eine deklarierte Leistungsaufnahme von 12 bis 54 Watt. Die neue Prozessorserie unterstützt Dual-Channel-DDR4-3200-Speicher. Zudem hat sich die Anzahl der PCI-Express-3.0-Lanes auf 16 verdoppelt. Eine Reihe von Ryzen Embedded R2000-Modellen bieten Unterstützung für die Multi-Threading-Technologie.
Mit neuen Prozessoren können Sie nicht drei, sondern vier Displays mit einer Auflösung von 4K anschließen, aber die HDMI-Unterstützung ist immer noch auf Version 2.0b beschränkt. Es gibt Unterstützung für USB 3.2 Gen2. Es kann auch darauf hingewiesen werden, dass die neuen Produkte über einen AMD Secure Processor Sicherheits-Coprozessor verfügen, mit dem Sie den Inhalt des RAM in Echtzeit verschlüsseln können. Ryzen Embedded R2000-Chips gehören zur Industrieserie, daher beträgt ihr Supportzeitraum 10 Jahre.
Für neue Chips wird die Unterstützung der Betriebssysteme Windows 10/11 und Ubuntu LTS angekündigt. AMD weist darauf hin, dass Partner, die ihre Lösungen auf Basis des Ryzen Embedded R2000 bereits vorgestellt haben oder kurz vor der Präsentation stehen, Advantech, DFI, IBASE und Sapphire Technology umfassen. Die Chips werden in Arcade-Plattformen, digitalen Kiosken, Thin Clients, Industrie-Motherboards, SD-WAN-Plattformen und anderen Produkten eingesetzt.
Das Unternehmen gibt an, dass die unteren Modelle der Prozessoren der Ryzen Embedded R2000-Serie in Produktion sind. Senioren-Chips werden im Oktober dieses Jahres erhältlich sein.
2022-06-21 17:19:16
Autor: Vitalii Babkin